Die Philosophie:


In einer Welt des rapiden ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels sind kreative Vor- und Querdenker mehr denn je gefragt. Globalisierung, veränderte Gesellschaftsstrukturen und demografischer Wandel schaffen Rahmenbedingungen, die eine neue Sicht auf unsere Arbeitswelt mit sich bringen. Die gesamte westliche Welt entdeckt derzeit die „creative industries“ als zukunftsweisende Beschäftigungsperspektive und damit einen Markt, in dem neue Fähigkeiten erforderlich sind. Interdisziplinäres Denken und Arbeiten, soziale, interkulturelle und kommunikative Kompetenz sowie Kreativität sind Schlüsselfähigkeiten in einem kreativen, gestalterischen Arbeitsprozess, der weder automatisiert noch ausgelagert werden kann. Grundlage hierfür schaffen neue Bildungsideale, die sowohl nach interdisziplinären, konzeptionellen, als auch projekt- und praxisorientierten Ausbildungen verlangen.

Das DESIGN DEPARTMENT liefert ein Lehrkonzept, das genau diese Bereiche in den Vordergrund stellt. Es ermöglicht zum einen die Fähigkeit innovative, zeitgeistige und ästhetische Lösungen zu produzieren, zum anderen fördert sie den Prozess der Selbstreflexion zur Prägung einer individuellen stilistischen Handschrift und einer starken Persönlichkeit.

Die Ausbildung am DESIGN DEPARTMENT basiert auf einem neuen Lehrprinzip, in dem die curricularen Inhalte der Themenschwerpunkte Studio (Design), Atelier (Technik), Lab (Multimedia) und Auditorium (Theorie) durch ständige Projektarbeit in den einzelnen Semestern, miteinander vernetzt, veranschaulicht, vertieft und ergänzt werden.

Neben einem festen Dozententeam aus kompetenten Berufspraktikern mit Lehr- Erfahrungen an Akademien und Hochschulen, werden die Projektwochen von international renommierten Gastdozenten geleitet. Sie sehen die Weitergabe von Wissen und das Fördern der individuellen Entwicklung der Studierenden als persönliches Anliegen und gesellschaftliche Verantwortung.

Das DESIGN DEPARTMENT kann als private Einrichtung unabhängig und berufsbezogen ausbilden, schnell auf Veränderungen in Markt und Gesellschaft reagieren und somit eine moderne und praxisnahe Ausbildung garantieren, die einen erfolgreichen Einstieg in die nationale und internationale Modebranche ermöglicht. Die Berufsfelder sind dementsprechend vielfältig und reichen vom Modedesigner und Trendspezialisten bis hin zum Moderedakteur und Stylisten.


Die Lehre:


Eine akademische Ausbildung sollte die Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Mode“ auch auf der emotionalen Ebene schulen. Eine freie künstlerische Entfaltung, jenseits kommerzieller Aspekte, ist grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit mit innovativer Ausdruckskraft.

Das Studium fördert diese wichtige Auseinandersetzung und bezieht sie auf die unterschiedlichen gestalterischen, technischen und theoretischen Bereiche. Den strukturellen Rahmen bilden am DESIGN DEPARTMENT die vier Ausrichtungen Studio, Atelier, Lab und Auditorium.

STUDIO umfasst alle wichtigen künstlerischen und gestalterischen Lehrinhalte, die sich in den Fächern Modedesign (Formfindung, Kollektionsgestaltung), Kommunikationsdesign (Elementare Gestaltungslehre, Typografie, Lay Out- Methodik, Corporate Design, Fotografie, Trenddarstellung und Editorial Design), Künstlerische Ausdrucksformen (Anatomisches und Figürliches Zeichnen, Akt- und Portraitstudien, Produkt- und Kollektionsdarstellung, Modeillustration und freie Illustration) und den Projekten Moulage/ Drapage, Modefotografie, Visual Merchandising, Styling, Art- and Fashioninstallation und Choreografie wiederfinden.

ATELIER setzt sich mit den technologischen Erkenntnissen und der technischen Realisation von Mode auseinander. Schnitt- und Fertigungstechnik, Textiltechnologie, Kostümbild/ Historischer Schnitt und eine offene Werkstatt bilden zusammen mit den Projekten Grundkonstruktion I + II, Textile Oberflächenentwicklung, Siebdruck, Accessoirierung (Hut- und Schuhdesign und Entwicklung), Spezielle Herstellungsverfahren (Strick und Leder) und Spezielle Schnittentwicklung eine Lehreinheit, die dazu befähigt eigene Ideen ganzheitlich und auf hohem Niveau umzusetzen.

LAB beinhaltet alle wesentlichen Aspekte zur digitalen Anwendung und multimedialen Präsentation. Die Fächer Multimedia Design, Fachzeichnen CAD und Digitale Schnittentwicklung vermittelt den Umgang mit allen gängigen Programmen (Illustrator, Photoshop, In Design, Premiere Pro, Grafis) zur Darstellung, Bildbearbeitung und Magazingestaltung. Sie werden durch die Projekte Filmische Darstellung (Fashion Clip) und Sound Design ergänzt.

AUDITORIUM bildet das Verständnis zu einer theoretischen und marktrelevanten Betrachtung von Mode. Kulturelle Strategien werden in den Fächern Modesoziologie, Kunst- und Kostümgeschichte und Mode- und Designgeschichte freigelegt, während Wissenschaftliches Arbeiten und Designtheorie die Studierenden in Recherce und Analyse schult. Das Fach Modemarketing deckt in Kombination mit dem Fach Modedesign/ Kollektionskalkulation alle wichtigen kaufmännischen Aspekte im Hauptstudium ab. Die Lehrveranstaltung Englisch, unterteilt in Basic, Advanced und Business, vermittelt alle Facetten des Modefachenglisch (technisches Englisch und journalistische Darstellungsformen) und versetzt die Studierenden darüber hinaus in die Lage fließend zu kommunizieren sowie ein Bewerbungsprocedere mündlich und schriftlich sicher zu bewältigen.Die ergänzenden Projekte Teamentwicklung, Bewerbungstraining und Existenzgründung werden praxisbezogen vermittelt und sind persönlich auf den Studierenden ausgerichtet.

Zusammen genommen ermöglichen die vier Bereiche eine ganzheitliche Betrachtung, Entwicklung und Beurteilung von Mode. Durch interdisziplinäre Schnittstellen und ergänzende Projekte erhält die, für diese Branche so wichtige, bildliche und räumliche Inszenierung von Produkten und Kollektionen einen hohen Stellenwert in der Ausbildung.

Verlaufsplan


Die Voraussetzungen:


Mode ist eine der ältesten Formen der angewandten Kunst. Jenseits rein äußerlicher Qualitäten sind Mode und Design Ausdruck unseres Zeitempfindens. Sie spiegeln gesellschaftliche Gegebenheiten und/oder hinterfragen diese.

Um sich als Gestalter in dieser Disziplin behaupten zu können, sollten, neben künstlerischem Talent, eine gute Allgemeinbildung und ein Interesse für alle Formen gesellschaftlicher und kultureller Ausprägungen, sowie der Wunsch und Wille diese zu verändern, bei den Studierenden gegeben sein. In kaum einem anderen Gestaltungsbereich ist die Freiheit zum individuellen Ausdruck derart groß, bzw. sogar notwendig, wie in der Mode. Eine Branche, die durch den Wandel definiert wird, braucht Absolventen, die jenseits von Technik und Ästhetik gelernt haben zu erstaunen, zu verführen und, wenn nötig, zu schockieren. Darüber hinaus fordern sowohl die akademische Ausbildung, als auch der Markt von Studierenden und Absolventen ein hohes Maß an Selbstreflexion, Verantwortung und Engagement.

Die Mode zählt zu den ältesten Formen der angewandten Kunst. Jenseits rein äußerlicher Qualitäten und Kriterien, transportieren gerade Mode und Design den Ausdruck unseres Zeitempfindens. Beide Bereiche spiegeln ganz besonders sichtbar gesellschaftliche Gegebenheiten und/oder hinterfragen diese.

Um sich als Gestalter in dieser Disziplin behaupten zu können, sollten, neben künstlerischem Talent, eine gute Allgemeinbildung und ein Interesse für alle Formen gesellschaftlicher und kultureller Ausprägungen – inbegriffen der Wunsch und Wille diese zu verändern – bei den Studierenden vorhanden sein. In kaum einem anderen Gestaltungsbereich ist die Freiheit zum individuellen Ausdruck derart groß, bzw. sogar notwendig, wie in der Mode. Eine Branche, die durch den Wandel definiert wird, braucht Absolventen, die jenseits von Technik und Ästhetik gelernt haben, zu erstaunen, zu verführen und gegebenenfalls zu schockieren. Darüber hinaus fordert das Spannungsfeld aus akademischer Ausbildung und der Realität des Markts von Studierenden und Absolventen ein extrem hohes Maß an Selbstreflexion, Verantwortung und Engagement.